08.11.2018

#feelgood: Work-Life-Blending – Wenn sich der Alltag und die Arbeit zu nah kommen

Die momentan angesagte Work-Life-Balance, die selbst schon Berufseinsteigern in ihrem Job wichtig ist, erhält mit dem aufkommenden „Work-Life-Blending“ einen negativen Beigeschmack.

Mit dem gesunden Gleichgewicht zwischen Privatleben und Arbeit konnten Unternehmen ihren Bewerbern bisher ein attraktives Benefit bieten. Dennoch ist stets das Risiko gegeben, dass die versprochene Balance zu einem „Blending“, also einer Verschmelzung wird. Ist es zunächst eher schmeichelnd, wenn der Chef einem auch nach Feierabend noch Ideen und Aufträge anvertraut, kann diese zusätzliche Arbeit dazu führen, dass man nach dem Bürotag nicht mehr abschalten kann. Auch das Firmenhandy und die Mail-App sollten im privaten Umfeld nicht mehr bedient werden, wenn man ein Work-Life-Blending vermeiden möchte. Wenn bei privaten Unternehmungen wie Restaurantbesuchen oder Zeit mit der Familie das Firmenhandy klingelt ist man schließlich im Berufs-/Privatlebenmix angekommen. Dies ist dann ein typischer Auslöser für Burn-out und andere stressbedingte Symptome und sollte möglichst auf lange Sicht vermieden werden.

Die Schuld an dem Dilemma trägt dabei definitiv die Digitalisierung, sowie ihre charmante Begleitung das Smartphone, mit all seinen bunten Apps und Erreichbarkeitsfeatures. Daher sollte man sich stets eine Auszeit von alldem gönnen, genauer gesagt ab dem Zeitpunkt wo die tägliche Arbeitszeit im Büro endet. Dieser Effekt nennt sich dann übrigens Work-Life-Separation...

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