08.01.2019

#howto Bewerben Teil 3: Lücken im Lebenslauf optimieren

Ein lückenhafter Lebenslauf kann auch in den besten Bewerbungen vorkommen. Nicht immer weiß man in jungen Jahren exakt wohin es gehen soll oder wie man sich am besten verwirklicht. Diese Lücken sollten auf keinen Fall unkommentiert bleiben, sondern besser mit positiven Formulierungen gefüllt werden. Hier ein paar Beispiele, wie Sie Ihre Arbeitspausen betiteln können:

  • „Arbeitssuchend“ oder „berufliche Neuorientierung“ klingt am besten, wenn Sie über eine bestimmte Zeit eine neue Stelle gesucht haben. Tipp: Stellen Sie die chronologische Reihenfolge ihres Lebenslaufes auf den Kopf, so steht ihre Zeit ohne Arbeit nicht direkt ganz oben
  • „Genesungszeit nach Krankheit“ beschreibt die Zeit, in der Sie aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig waren. Die genaue Krankheit muss dabei nicht genannt werden, hier ist Diskretion erlaubt und auch empfohlen.
  • Bei Praktika sollte man eine gewisse Berufserfahrung hervorheben, schließlich war auch dies eine Zeit des Lernens. Die Aufgaben dort sollten möglichst detailliert aufgelistet werden um dem Personaler zu zeigen, was man in der Zeit alles lernen durfte.
  • „Bildungsreise“ – Auch Reisen bildet und deshalb kann man dadurch ein Interesse an anderen Kulturen und Entdeckungslust zeigen.
  • „Familien- oder Erziehungsarbeit“ ist eine passende Bezeichnung für die Zeit, in der Mann oder Frau sich um die Kinder kümmert. Schließlich ist auch dies Arbeit und keine Erholung!

Sollten Sie wissen, dass Ihnen ein Leerlauf bevorsteht, nutzen Sie diese Zeit doch um sich weiterzubilden, indem Sie eine Sprachreise oder berufliche Fortbildung anstreben.

Quelle1 Quelle2