13.04.2018

#howto Probearbeiten Teil 1: Was bedeutet das eigentlich?

Probearbeiten ist inzwischen bei vielen Unternehmen, unterschiedlichster Branchen, ein übliches eignungsdiagnostisches Zusatzinstrument bei der Bewerberauswahl.

Es bietet sowohl den Unternehmen als auch den Bewerbern die Chance, sich einen authentischen Eindruck von der zukünftigen Zusammenarbeit zu bilden. Zwar haben sich beide Seiten im Erst- und ggf. Zweitgespräch schon gegenseitig kennengelernt, jedoch ist das Probearbeiten oft ein weiterer wichtiger Faktor.

Für den Bewerber ist ein Probetag gerade in Bezug auf die Teampassung, das Arbeitsklima und das Zusammenarbeiten sehr aussagekräftig. Der Arbeitsalltag, die verschiedenen Aufgaben sowie Zuständigkeiten werden verdeutlicht und die Vorstellung vom zukünftigen Arbeitsplatz wird konkreter.

Für den Arbeitgeber ist es wichtig zu sehen, wie der Bewerber sich in der Praxis macht: Wie er mit den Kollegen umgeht, wie er sich neuen Aufgaben stellt und welche Vorkenntnisse er bereits mitbringt.

Probearbeiten kann man somit als „Generalprobe“ im Unternehmen bezeichnen, von der beide Seiten profitieren. Nicht nur der potenzielle Mitarbeiter wird auf die Probe gestellt, sondern auch der Arbeitgeber. So wird in diesem Kontext oft auch von einem gegenseitigen Kennenlernen gesprochen.

In der nächsten Woche (Teil 2) informieren wir Sie darüber, was Sie als Bewerber über einen Probetag wissen sollten, was Sie beachten sollten und welche Rechte und Pflichten Sie haben.