24.05.2017

#knowthejob: Außergewöhnliche Berufsbezeichnungen

Ein Hausmeister heißt heutzutage nicht mehr Hausmeister, sondern Facility Manager. Ebenso gibt es nicht mehr den klassischen Fensterputzer – dieser heißt jetzt Vision Clearance Engineer.

Neulich kam bei uns im Team das Thema mit den neuartigen Jobtiteln auf, als es in einer Stellenanzeige hieß, dass ein Mitarbeiter für Toleranzmanagement gesucht wurde – zunächst erschien der Jobtitel exotisch, bei genauerem Hinsehen aber machte die Stellenbezeichnung durchaus Sinn, denn es ging darum, die Abweichungen vom Nennmaß von Bauteilen (Toleranz) zu analysieren.

Auch wenn dieser Stellentitel weniger exotisch ist, als zunächst vermutet, gibt es mittlerweile immer mehr Positionsbezeichnungen, die aus der Reihe tanzen. Wir haben 10 skurrile Berufsbezeichnungen zusammengetragen und verraten, was sie bedeuten:

-1. Der „Answer Bar Representative“ oder auch „Master of Welcome“ beispielsweise steht für den Empfangmitarbeiter.
-2. Ein sogenannter „Listbroker“ sammelt Adressen von Unternehmen und Privatpersonen, um diese dann zu Marketingzwecke zu verkaufen.
-3. Eine Hausfrau darf sich heutzutage als „Domestic Engineer“ bezeichnen.
-4. Ein Lehrer ist nun ein „Knowledge Navigator“.
-5. Der „Revenue Protection Officer“ steht für einen Fahrkartenkontrolleur. -6. Als „Head of Verbal Communications“ werden Sekretäre und Sekretärinnen bezeichnet.
-7. Gebäudereiniger und Putzfrauen werden als „Environment Improvement Technician“ bezeichnet. -8. Jeder kennt den Spruch: „Vom Crockery Cleansing Operative zum Millionär“ – hier ist der Tellerwäscher gemeint.
-9. Ein Zeitungsträger darf sich in seinem Lebenslauf als „Media Distribution Officer“ bezeichnen. -10. Der Titel „Education Centre Nourishment Production Assistant“ ist unser persönlicher Favorit und vermutlich der Gipfel der Umständlichkeit. Denn dieser neumodische Jobtitel steht für Kantinen-Angestellte.

Die neumodischen Jobtitel stammen dabei aus dem anglo-amerikanischen Raum oder sind daran angelehnt und sind oft komplizierte und überzogene Begriffe für Stellen, die sich normalerweise ganz einfach bezeichnen lassen. Englische Berufsbezeichnungen sorgen daher oft für Verwirrung. Was sich hochtrabend anhört, bezeichnet oft einen ganz normalen Job.